01.03.2008

„Schritt für Schritt den Berg erklimmen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.“

Silvia Starz, Frühjahr/2008

Silvia Starz ist seit 25 Jahren im Dritten Sektor tätig. Sie arbeitete unter anderem als Fundraiserin für krebskranke Kinder und deren Angehörige und für die Lebenshilfe. 1999 gründete sie FundNet und begleitete als Organisationsberaterin, Dozentin und Coach gemeinnützige Organisationen. In Kooperation mit Brakeley Ltd. beriet sie Universitäten, Krankenhäuser und Kultureinrichtungen zu Großspendenkampagnen. Sie engagiert sich von Beginn an im Deutschen Fundraising Verband in den Regional- und Fachgruppen und war zuletzt im Vorstand.

Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbandes. Mit 1.200 Mitgliedern ist er der zweitgrößte Fundraising Verband in Europa. Zu seinen wichtigsten Zielen gehören die Professionalisierung des Fundraisings, die Förderung ethischer Prinzipien im Fundraising und die Förderung der Kultur des Gebens.

www.fundnet.de

Was ist Ihr persönliches Lebensmotto?
Schritt für Schritt den Berg erklimmen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Was wollten Sie als Kind werden?
Sängerin.

Was würden Sie für das Unwort des Jahres vorschlagen?
Absolut.

Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Die Anerkennung und Umsetzung von ethischen Regeln und Transparenz im Fundraising durch jedes Mitglied des DFRV.

Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Meinem Partner, der sich alle meine Ideen geduldig anhört und mit mir darüber zu jeder Tages- und Nachtzeit diskutiert.

Wo hätten Sie gern Ihren „Drittwohnsitz“?
In einem Land ohne Winter.

Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?
Angela Merkel.

Ihre Helden in der Geschichte?
Hapschepsut und Nofretete.

Ihre Helden in der Gegenwart?
Dalai Lama und der Gründer von Ashoka, Bill Drayton.

Was würden Sie gern auch gegen den Willen einer Mehrheit durchsetzen?
Die Vereinfachung der Steuerbürokratie für den dritten Sektor.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die erste Idee und Entwicklung der Genossenschaften.

Worüber können Sie lachen?
Über intelligente und witzige Filme.

Wo hört auch bei Ihnen der Spaß auf?
Wenn es nur um den Profit und nicht mehr um Inhalte geht.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Kleine Rechtschreibfehler.

Was sollte einmal über Sie im Lexikon stehen?
Sie bewegte etwas für die Profession Fundraising.

Die komplette Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

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