01.12.2007

„Es ist keine Kunst, gute Ratschläge zu geben – wohl aber tatsächlich Mittel einzuwerben.“

Christoph Müllerleile, Winter/2007

Dr. Christoph Müllerleile, geboren 1946, ist Inhaber des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising in Oberursel/Taunus. Seine journalistische Ausbildung begann er bei der Frankfurter Neuen Presse und schloss ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Mainz an, wo er auch zum Dr. phil. mit einem Thema zur politischen Integration promovierte.

Seit 1976 arbeitet er im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen. Seit 1986 auch im Bereich Fundraising, unter anderem bei Kirche in Not/Ostpriesterhilfe, Königstein/Taunus, der Umweltstiftung WWF-Deutschland und der Deutsche Herzstiftung in Frankfurt/Main. 1993 war er einer der Mitgründer und bis 2002 Vorsitzender des Deutschen Fundraising Verband e. V., der Berufsorganisation der im Spendenwesen Tätigen. Im selben Jahr war er auch Mitgründer des Deutschen Spendenrates e. V. mit Sitz in Bonn.

www.christoph-muellerleile.de

Was ist Ihr persönliches Lebensmotto?
Leben und leben lassen.

Was wollten Sie als Kind werden?
Priester.

Was würden Sie für das Unwort des Jahres vorschlagen?
Migrationshintergrund.

Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Alle Projekte zur Stärkung der Familie.

Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Allen Fundraiserinnen und Fundraisern nach der ersten Netto- Million, die sie eigenhändig eingeworben haben, weil es keine Kunst ist, gute Ratschläge für CRM und Fundraising-Methoden zu geben, sehr wohl aber, tatsächlich Mittel einzuwerben.

Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?
In Ostholstein.

Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen?
Mit niemandem.

Ihre Helden in der Geschichte?
Albert Schweitzer.

Ihre Helden in der Gegenwart?
Aung San Suu Kyi.

Was würden Sie gern auch gegen den Willen einer Mehrheit durchsetzen?
Die freie Ausübung der Religion.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?
Die Einführung der sozialen Marktwirtschaft.

Worüber können Sie lachen?
Über die aufgesetzte Wohltätigkeit öffentlichkeitssüchtiger Prominenter.

Wo hört auch bei Ihnen der Spaß auf?
Bei Gewalt gegenüber Wehrlosen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Ideologische Irrtümer in jungen Jahren.

Was sollte einmal über Sie im Lexikon stehen?
Er hat nicht nur seinen Vorteil gesucht.

Die komplette Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

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